• sabinefuerlinger15

Amari Havodda Maldives 15.12. - 30.12.2021

Nach 24 Monaten ohne Fernreise gings am 15.12.21 am Nachmittag für uns los Richtung Flughafen Schwechat - wie wir jetzt auch wissen waren wir wegen der Vorfreude etwas zu schnell unterwegs ;) . Wir konnten es gar nicht glauben dass es so weit war und uns Corona keinen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Die Reise war lange gebucht und so war die Vorfreude schon lange da.


Für uns gings zum Glück per Direktflug am Mittwoch Abend mit Austrian Airlines auf die Malediven. So brauchten wir keine zusätzlichen Corona-Regeln auf irgendwelche Flughäfen bei einer Zwischenlandung beachten. Für die Einreise war ein max. 72 Stunden alter negativer Corona-Test und das ausgefüllte Gesundheitsformular notwendig. That´s it!


Wir landeten mit ca. einer Stunde vor Plan am internationalen Flughafen Velana auf den Malediven. Endlich der erste Blick auf diese unglaublich schöne Farbe des Meeres, die Sonne scheint. Unsere Insel liegt 400 km südlich von Malé und so mussten wir noch einen Inlandsflug hinter uns bringen da die Entfernung für Wasserflugzeuge zu weit ist. Man bekommt erst bei der Ankunft auf Malé die Info wann man den Weiterflug hat, bei uns war das um die Mittagszeit. Bis dahin haben wir in dem neuen Gebäude gegenüber vom Inlandsterminal gewartet und wurden auch verköstigt. Die Lounge war total voll. Grundsätzlich ist zu sagen, dass die Loungen der Inseln für den Wasserflug-Transfer etwas komfortabler und exquisiter sind. Mit einer kleinen Propeller-Maschine gings dann los Richtung Kaadedhdhoo Airport, mit vielen Maledivern an Board. 2 Zwischenlandungen später wo die Leute munter ein und ausstiegen waren wir dann endlich fast am Ziel. Vom Flughafen gings dann noch ca. 15 Minuten mit dem Speedboat zur Insel und finally - we are here! Kurz vor 15 Uhr hatten wir es geschafft und der Urlaub konnte beginnen.


Vom deutschsprachigen Host Edwin (nein, er ist kein Deutscher sondern Indonesier) wurden ihr in unsere Beach Villa gefahren. Wow, was für ein Zimmer, was für ein Badezimmer und nach ein paar Schritten standen wir im indischen Ozean. Our home for the next 14 nights!



Wo fang ich an und wo hört man auf? Vorab gesagt auf dieser Insel gabs wirklich so gut wie nichts auszusetzen. Das Essen (für uns immer sehr wichtig im Urlaub) war wirklich sehr gut, immer frisch und egal ob beim Frühstück, Mittags oder abends immer für jeden etwas dabei. Bei unserem All Inclusive Package war auch am Nachmittag immer frische, super leckere Pizza dabei. Und da soll man nicht ein paar kg zulegen? Ein weiterer wichtiger Punkt, wenn man schon All Inclusive bucht ist für uns die Weinauswahl die wir uns schon vor der Buchung angesehen haben. Natürlich kennt man die Weine vorab meist nicht, aber es war wirklich einiges Gutes im Paket inkludiert. Wir wollten uns einfach keine Gedanken ob und wann wir was trinken und haben uns deshalb dazu entschieden All Inclusive zu buchen.



Unsere Villa war die vorletzte auf der Sunrise Seite dh man musste schon ein Stück zurück legen um zum Pool, das Restaurant oder die Bar zu kommen, aber ich hatte beim Wunsch der Villa extra eine ruhige Lage angegeben und einen schönen Strand und das war hier gegeben. Da der Versorgungssteg nicht weit entfernt lag kam die einzige Lärmbelästigung eigentlich von dort, aber bis auf einen Tag wo den ganzen Tag ein Müllschiff beladen wurde war es nicht der Rede wert. Der Steg wird auch von der Wassersportschule für die Ausflugsboote verwendet.


Da sind wir schon beim nächsten Thema - die Tauchschule. Markus wollte ja unbedingt wieder tauchen gehen auf den Malediven. So wurden wir bald in der Tauchschule auf Amari von den Eurodivers vorstellig. Leider dauerte es aufgrund zu wenigen Anmeldungen und auch mal wegen dem Wetter ein paar Tage bis er endlich seinen ersten Tauchgang absolvieren konnte. Und wie zu erwarten war war er sehr schnell wieder total drin in der Tauchsucht und erzählte mir wieder ununterbrochen von Fischen aller Art. Ich begnügte mich wieder mit dem Schnorcheln, aber das Hausriff von Amari ist wirklich ganz toll und geht rund um die Insel. Einziges Minus, es gibt einfach zu wenige Aus- und Einstiege rund um die Insel sodass viele Schnorchler übers Riff, dass zum Teil aus dem Meer heraus ragt, drüber schwimmen/steigen. Das ist wirklich sehr gefährlich. An unserem letzten Tag hatten wir dann auch ein Erlebnis auf das ich verzichten hätte können. Wir hatten mit einem Ausgang bei den Wasservillen gerechnet, wo aber dann keiner war, weil wie gesagt das Riff aus dem Wasser ragt. Man kann wirklich nicht von den Wasservillen direkt zum Schnorcheln ins Meer auf dem großen Steg. Beim kleinen Steg gibt es aber einen Ausgang durchs Riff und genau dort sind wir dann hingeschwommen und das war dann die ganze Länge der Insel! Ich war nachher fertig und nur mehr froh aus dem Wasser zu sein! Also echt aufpassen! Wir haben beim Check-Out auch auf diese Gefahr hingewiesen und darum gebeten die Leute dahingehend zu informieren!





Amari wurde erst 2016 eröffnet, die ursprüngliche Vegetation der Insel wurde aber so weit möglich beibehalten, daher ist auch das Innere der Insel ein reiner Dschungel. Finden wir persönlich toll! Die schönere Strandseite war im Dezember 21 definitiv auf der Sunrise-Seite. Auf der Sonnenuntergangs-Seite bot sich zum Teil ein erschreckendes Bild was der Klimawandel in so kurzer Zeit mit der Insel gemacht hat. Viele entwurzelte riesige Palmen und Pflanzen. Berge von Sandsäcken "rauf" zu den Villen, zum Teil unterspülte Schirmständer. Die Sonnenuntergangs-Bar ist quasi nicht mehr benutzbar und so wurde während unserem Aufenthalt gerade an einer neuen gebauten, direkt am Strand vor dem Restaurant. Wo das noch hinführt? Aber vielleicht ist es in anderen Monaten ganz anders... das ist absolut keine Kritik sondern zeigt es nur auf was mit der Welt passiert. Es wird immer davon gesprochen was die Touristen alles hinterlassen, aber leider kommt auch viel Müll von den Einheimischen-Inseln übers Meer angeschwommen. Was wir da alles raus geholt haben - echt traurig!



Das Restaurant ist sehr weitläufig und nach allen Seiten offen und wirklich immer sehr sauber, auch am Buffet. Bei Schlechtwetter (ja auch das gibts auf den Malediven) kann aber alles mit Planen geschlossen werden. Die Bar mit tollem Blick übers Infinity-Pool ans Meer auch sehr schön. Das gesamte Personal sehr hilfsbereit und aufmerksam. Neben der Rezeption befindet sich eine kleine Bibliothek wo es wirklich auch sehr viele deutschsprachige Bücher zum Ausleihen gibt, von dieser Möglichkeit haben wir auch Gebrauch gemacht. Wenn man im Urlaub nicht unbedingt ein spezielles Buch lesen will dann wird man dort bestimmt fündig!



Was man sich auch unbedingt gönnen sollte ist eine Massage im Breeze Spa. Wow, die Mädels dort habens wirklich drauf, man fühlt sich danach wie neu geboren auch wenn man vielleicht den ein oder anderen Schmerz ertragen muss, aber das liegt natürlich daran welche Stärke der Massage man wählt ;-)


Es war ein Traumurlaub auf einer ganz tollen Insel die auch seinen Preis hat, aber wir können diese Insel uneingeschränkt empfehlen. Einzig aufgrund der doch sehr langen Anreise empfehlen wir mindestens 10 Tage zu bleiben und man muss ja mittlerweile doch auch zu jeder Zeit mit Regentagen rechnen. Auch wir hatten welche dabei und zum Teil sehr unruhiges Meer und das in der Hauptsaison Dezember.


Während ich diese Zeilen schreibe muss ich echt aufpassen nicht sentimental zu werden, weil es einfach so unglaublich toll war und mich noch immer mit so einem guten Gefühl erfüllt wenn ich an unseren Urlaub zurück denke!


Thank you Amari!!!

https://www.amari.com/havodda-maldives


Thank you Eurodivers :)

https://www.euro-divers.com/de/amari-havodda-maldives/





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